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Samstag, 25. Mai 2024

Private Placements

 
Unter einem Private Placement versteht man die Platzierung von Beteiligungskapital (zum
 
Beispiel Genussscheine, stille Beteiligungen, Aktien, etc.) über den außerbörslichen
 
Kapitalmarkt an einen kleinen Kreis von Investoren. Private Placements haben sich für viele
 
mittelständische Gesellschaften zu einer wichtigen Finanzierungsquelle entwickelt und gewinnen
 
immer mehr an Bedeutung. Die Vorteile bei dieser Art von Kapitalbeschaffung liegen einerseits
 
in der Unabhängigkeit des Unternehmens von Kreditgesellschaften, wodurch Umfang und
 
Geschwindigkeit selbst gesteuert werden können. Das Unternehmen präsentiert sich den
 
Anlegern, so wie es historisch und wirtschaftlich gewachsen ist, und so wie es aus eigener
 
Sicht in der Zukunft am profitabelsten arbeiten kann. Dabei stehen nicht die Interessen der
 
Anleger – und schon gar nicht die der begleitenden Medien und Berater – im Vordergrund,
 
sondern eindeutig die des Unternehmens. Andererseits verbessert sich selbstverständlich der
 
finanzielle Spielraum durch eine höhere Liquidität, das Eigenkapital steigt, welches wiederum in
 
das Wachstum der Gesellschaft investiert werden kann. Eine Verbesserung der Bonität tritt ein
 
und es müssen keine zusätzlichen Sicherheiten bestellt werden. Auch für die Anleger sind
 
Private Placements in vielen Fällen eine lohnende Investition, da der Ausgabepreis der Aktien
 
meist um ein vielfaches geringer ist, als nach dem Zeitraum der privaten Platzierung.

BRIC - Staaten

 
Die Abkürzung BRIC steht für die Anfangsbuchstaben der vier Staaten: Brasilien, Russland,
 
Indien und China. Sie wurde vom Goldman Sachs-Chefvolkswirt Jim O'Neill geprägt, welcher
 
sie in einer Reihe von Veröffentlichungen verwendete.
 
 
Brasilien: Rohstofflieferant und großes landwirtschaftliches Potenzial für soft (zum Beispiel
 
Orangensaft) und hard (zum Beispiel Eisenerz) commodities (engl. Handelsware / Rohstoffe)
 
 
Russland: beträchtliche Vorräte an Öl und vor allem Erdgas, viele Industrieeinrichtungen noch
 
aus Sowjetzeiten 
 
 
Indien: "Denkfabrik" (Softwareprodukte u. a. aus Bangalore) und größter Generika-Hersteller
 
der Welt, beginnende Industrialisierung
 
 
China Volksrepublik China: "Werkbank der Welt", immer mehr Innovationen, niedrige Löhne
 
und riesiger Binnenkonsum (ca. 800 Millionen potenzielle Käufer)

DCF (Discounted Cash Flow)

Discounted Cash-Flow (DCF) (dt. abgezinster Zahlungsstrom) beschreibt Verfahren zur
 
Wertermittlung, insbesondere zur Unternehmensbewertung und zur Ermittlung des Verkehrs-
 
werts von Immobilien. Es baut dabei auf dem finanzmathematischen Konzept der Abzinsung
 
(engl.: discounting) von Zahlungsströmen (eng. cash flow) zur Ermittlung des Kapitalwerts auf.
 

Die DCF-Verfahren basieren auf den im Rahmen einer Unternehmensplanung ermittelten
 
zukünftigen Zahlungsüberschüssen (auch Cashflow, Zahlungsstrom) und diskontieren diese mit
 
Hilfe von Kapitalkosten auf den Bewertungsstichtag. Dabei werden zu zahlende Steuern (z.B.
 
Körperschaftsteuer oder Einkommensteuer) mit in die Bewertung einbezogen. Der so ermittelte
 
Barwert oder auch Kapitalwert ist der diskontierte Cash Flow. Typischerweise werden die
 
zukünftigen Zahlungsüberschüsse in zwei Phasen unterteilt: die erste Phase währt 5-15 Jahre, in
 
der zweiten Phase wird entweder ein gesondert zu ermittelnder Restwert oder eine ewige Rente
 
angenommen. Die Kapitalkosten werden in der Praxis sehr häufig mit Hilfe eines
 
Kapitalmarktmodells (CAPM) ermittelt. Der durch die steuerliche Abzugsfähigkeit entstehende
 
Finanzierungseffekt, wird in den verschiedenen DCF-Verfahren unterschiedlich abgebildet.
 
 
Es stellen sich bei einem DCF-Verfahren grundsätzlich drei Probleme: Die Bestimmung der
 
Schätzungen für die zukünftigen periodischen Cash-Flows. Die Einbeziehung der Steuern
 
(Körperschaftsteuer oder Einkommensteuer). Die Bestimmung des Diskontierungssatzes, der
 
zur Abzinsung der periodischen Cash-Flows zu verwenden ist. Es ist in der Praxis oft nur
 
schwer zu ermitteln, inwieweit die Annahmen der DCF-Theorie erfüllt sind. Insbesondere die
 
Prognose der Zahlungsströme und die Wahl der Diskontierungsfaktoren erweisen sich als
 
Stellhebel, die manchmal den Eindruck einer Manipulation erwünschter Ergebnisse vermitteln
 
könnten.